Phantom Verlag

Rockmusik und Romane


Kritiken – Rezensionen – Bewertungen

„Ein Dieb –Bekenntnisse“ von Lucien DeLong        

„Loud! – Die Geschichte der Rockmusik" von Corinne Ullrich

„Mich hat das Buch zuerst einmal sprachlich absolut begeistert. Poetisch und anmutig, mit viel Witz, manchmal sogar im direkten Dialog mit dem Leser ist der Roman ein Genuss zu lesen." Mauela auf LovelyBooks.

Rockgitarre:  „… die perfekte Möglichkeit, um alles über die Entwicklung und Verflechtungen der Rockmusik und jeweiligen Tochtergenren zu erfahren."

Einfach spektakulär! Ich möchte gerne ein Wort über den atemberaubenden Sprachstil loswerden. Diese vollkommen moderne Art von Literatur hat mich zutiefst gefesselt. Zum einen diese monologischen Fragen, die tiefe Einblicke in den Protagonisten geben und zum anderen diese sprachliche Gewandtheit. (…)

Die ganze Geschichte wirkt total detailliert und authentisch. Es kann sogar fast eine Autobiografie sein. Das wirkt unglaublich fesselnd und echt. (…) Diese kurze und präzise Erzählweise finde ich zum einen sehr erfrischend, zum anderen stimmt sie mit dem Inhalt vollkommen überein.
(…)
Abschließend kann ich nur sagen, dass mich das Buch unglaublich überrascht und gefesselt hat. Ich habe es innerhalb ein paar Stunden komplett verschlungen und konnte es auch nicht aus der Hand legen. Ich finde es wirklich super modern und euphorisch geschrieben. Nur durch das Lesen war ich heute Abend in zig verschiedene Länder, habe Adrenalin gespürt und mich bei einer alleinerziehenden Mutter zu Hause gefühlt. So gut hat mir schon echt lange kein Buch mehr gefallen. Vielen, vielen Dank dafür." Leserin Alyson auf Lovely Books

Blog BücherstaubUnd ob es ein Lesevergnügen für mich war!
Würden mich die Bekenntnisse eines Diebes wirklich so brennend interessieren, dass ich dafür andere spannende Lektüren, die sich auf meinem Nachttischchen schon bis fast unter die Decke stapeln, erst einmal würde zur Seite schieben wollen? Aber als ich durch den Trailer zum Buch und durch den Text auf dem Cover über den Vergleich mit „Über den Dächern von Nizza“ und mit „Thomas Crown“ erfuhr, wurde ich dann doch ein kleines bisschen neugierig. Ja, sie hatten mich am Haken, und ich blieb auch während der Lektüre am Haken. Der Schreibstil nämlich gefiel mir sofort und einmal angefangen, musste ich natürlich auch wissen, wie es weitergeht. (…)

Am Ende habe ich ein Buch aus der Hand gelegt, das ich nach anfänglichen Zweifeln gerne gelesen habe. Das Ende allerdings hatte ich mir etwas anders erhofft. (…)

Eines kann ich aber doch noch verraten, nämlich die Antwort auf die obige Frage: Lesevergnügen? Oder eher nicht? Sie lautet: Und ob es ein Lesevergnügen für mich war!

 

starfm Berlin „Rush Hour" (März 2014)  lobt: „Gut, dass es ein E-Book ist. Wenn 760 Seiten in Papierform vorliegen würden, wäre das ein ziemlicher Brocken, so kann man gut drin scrollen. (…) Das Buch ist sehr leicht verständlich geschrieben und wirklich ausführlich. Die Autorin muss ein richtiger Rockfreak sein, es gibt nichts, was nicht drin ist.(…) Es ist eine in Prosa geschriebene Geschichte, kein Lexikon. Der Rock ist in andere Genres eingebettet, es wird immer erzählt, woher kommt der Musikstil, woher kommen die Strömungen, woher kommen die Subgenres. Der Fokus liegt auch immer mal wieder auf Deutschland, wie wird das, was in England und Amerika entsteht, in Deutschland aufgenommen, und was gibt es in Deutschland selbst für Rockmusik und -musiker."

buchkritik.at über LOUD!: „Es ist nicht nur ein durchaus nützliches und interessantes Nachschlagewerk, sondern auch eine wunderbare Anregung, sich durch die Musikgeschichte durchzuhören und besonders, noch nicht bekannte Klassiker nachzuholen."

http://rocknroll-reporter.de: Corinne Ullrich macht auf den 760 Seiten einiges richtig und hat stilistisch einen interessanten Plauderton gefunden, der den Leser bestens unterhält, der aber auch niemals zu platt rüberkommt. Die Abhandlung nach Jahrzehnten ist sinnvoll und die immer wieder eingeschobenen Kapitel (etwa Hardrock und Heavy Metal in Deutschland) lockern die Struktur des Buches deutlich auf. Besonders schön: Ullrich hat den Duktus des Werkes so gestalten können, dass Querlesen gefördert wird, der Leser sich nie verlassen fühlt, wenn er die in Kapiteln manifestieren Wege von "Loud!" verlassen möchte. Neben allgemeinen Übersichten über ein Jahrzehnt, kommen speziellere Themen (z.B. "Technische Entwicklungen") nicht zu kurz und schaffen es so, dass dieser wirklich dicke Wälzer abwechslungsreich bleibt.